Akustikdecken zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Im Wortsinn pendelt das Resultat akustischer Bedämpfungen irgendwo zwischen Wunsch und Wirklichkeit ein, wenn Kommunikationsräume aufwändig und kostenintensiv über so genannte Akustikdecken im Sinne von Arbeitsschutz und Sprachverständlichkeit eingerichtet worden sind.

Solche Kommunikationsräume können Aufenthaltsräume in Mischfunktion sein, Besprechungsräume, Klassenräume… Oft geht es nicht allein um eine gute Sprachverständlichkeit, sondern in der Musikpädagogik auch um eine hohe Transparenz von Musik oder Stimme.

DIN-gerecht werden in solchen Räumen, häufig über vollflächig bedämpfende Decken, niedrige Nachhallzeiten eingestellt, außerdem ein möglichst großer Lautstärke-Abstand zwischen Störgeräuschkulisse und dem direkten Sprachsignal. Ganz besonders gilt das, wenn z. B. im Hörsinn beeinträchtigte oder Hörgeräte tragende Schülerinnen und Schüler im regulären Unterricht inkludiert werden.

in Kommunikationsräumen stets zunächst angenehm, auf Dauer aber kontroproduktiv: Akustikdecken

Insbesondere Lehrkräfte kennen die Erleichterung, die man erlebt, wenn in älteren, zuvor akustisch nicht ausgestatteten Räumen endlich akustische Maßnahmen durchgeführt worden sind. Endlich Ruhe!

Aber allmählich keimt die Erkenntnis, dass man sich diese Ruhe mit großer Anstrengung jeden Tag hart erarbeiten muss: Fortan spricht man permanent lauter, versteht umgekehrt auch Schülerinnen und Schüler schlechter, die etwa ab Mitte bis hinten in einem Raum sitzen – und muss häufiger nachfragen oder umgekehrt selbst Sätze wiederholen, die schülerseitig nicht verstanden worden sind.

Das Dilemma: Sprache funktioniert über Konsonanten. Die sind energiearm und überwiegend mittel- bis höherfrequent. Aber genau diese mittleren und höheren Frequenzen werden von Akustikdecken am stärksten absorbiert.

Ehe man nun mit aufwändigen baulichen Maßnahmen, einschließlich einer häufig nicht eben billigen Entsorgung, noch einmal von vorn beginnt, geht es auch einfacher, sauberer, schneller, günstiger: Mit dem ReFlx-System lässt sich ein solcher überdämpfter Raum akustisch so trimmen, dass endlich eine optimale Sprachverständlichkeit erzielt wird.

Das ReFlx-System bringt die Konsonanten zurück: optimale Sprachverständlichkeit

Dieses Raumbeispiel zeigt, wie’s geht: ReFlx bringt dem Raum die Konsonanten zurück – und bietet somit nun eine herausragende und in dieser Form bisher unbekannte Sprachverständlichkeit in den (in diesem Fall: leicht) überdämpften Raum.

Sprachverständlichkeit wiederherstellen

… in bereits akustisch bedämpften Räumen – das geht!

Das klingt auf den ersten Blick widersprüchlich, denn in akustisch behandelten Kommunikationsräumen sollte Sprachverständlichkeit ‚par excellence‘ herrschen. Doch das Gegenteil ist häufig bis überwiegend der Fall: „Der Unterricht in solchen Räumen ist extrem anstrengend“, so ein Lehrer über Räume mit vollflächig akustisch bedämpfenden Decken.

Aber der eine, der das geäußert hat, stellt keine Ausnahme dar: Immer wieder hört man solche und noch deutlichere Worte, insbesondere wenn im Sinne der Inklusion von Hörgerät tragenden Schülerinnen oder Schülern noch einmal stärker bedämpft wird. – Allein, man hört das allein hinter vorgehaltener Hand. Denn niemand möchte dafür angesehen werden, sich gegen Inklusion auszusprechen. Das tun sie alle nicht!

Sprachverständlichkeit wiederhergestellt: Video vermittelt ersten Eindruck

Die Inklusion von Schülerinnen oder Schülern, die im Hörsinn beeinträchtigt wird, wird in der Tat überall begrüßt. Und man ist erfreut, dass die Investition in raumakustische Maßnahmen überwiegend durch Fördermittel für den Schulträger erleichtert wird. Aber mit dem Ergebnis rechnet kaum jemand…

Ich habe nun jüngst einen ganz durchschnittlichen Raum, der mit akustisch vollflächig bedämpfender Decke ausgestattet worden war, sozusagen „wiederhergestellt“ – mit meinem ReFlx-System. Dabei klingt „wiederhergestellt“ selbstverständlich missverständlich. Denn es hatte seinen guten Grund, dass man irgendwann die akustische Beruhigung des Raumes beauftragt hatte.

Vergleich vor und nach der Ausrüstung mit dem ReFlx-System: hier geht’s zum Video

Aber je mehr Schall – und insbesondere über die Decke – absorbiert wird, desto dumpfer wird der Raumklang. Das heißt: Die mittleren und höheren Frequenzen werden ganz überwiegend absorbiert, so dass schlussendlich die Sprachverständlichkeit immer problematischer wird. Ganz unwillkürlich sprechen Lehrkräfte lauter. Und das permanent. Das reibt in der Kehle und das raubt Kraft. Das Unterrichten wird zur Last: konditionell und gesundheitlich.

Aber umgekehrt muss man auch umso mehr die Ohren spitzen und sich umso stärker konzentrieren. Auch wird häufiger nachgefragt, weil mal auf Schülerseite, mal auf Seiten der Lehrkräfte etwas nicht verstanden werden konnte. Das stört den Unterrichtsablauf – und reibt am Nervenkostüm.

akustisch vollflächige Bedämpfungen nehmen dem Raum die Sprachverständlichkeit

Nach dem Einbau meines ReFlx-Systems (siehe Bild oben) ist nicht nur der Raum tatsächlich entstört, sondern die mittleren und höheren Frequenzen werden sehr deutlich unterstützt. Somit gelangt man zu einer hohen Deutlichkeit der Konsonanten: Der Grundton der Stimme, der für die Sprachverständlichkeit ohnehin einen nur sehr kleinen Beitrag leistet, tritt in den Hintergrund.

Ein angenehmer Nebeneffekt für diese Variante meines ReFlx-Systems ist, dass deutlich kostengünstiger vorgegangen werden kann: Es ist weniger Absorption erforderlich, als dies für einen akustisch noch gänzlich unbehandelten Raum gilt. Das wirkt sich wiederum sehr positiv auf die Gesamtkosten einer solchen Maßnahme aus.

Mit schadstofffreiem Dekorwachs weiß getrimmt, ist ReFlx noch zurückhaltender im Raum.

Klares Glas für mehr Transparenz

Wo das ReFlx-System in Glas und Stahl umgesetzt wird, da gewinnt der Begriff der „Transparenz“ seine ganze Bedeutung – und wird von wörtlich bis zum übertragenen Sinne voll ausgeschöpft:

ReFlx-System (Dummy) in Klarglas an Stahlträgern

Erstens: Sich die Klarheit des Glases zunutze machen – um entweder die Raumkante weiterhin zeigen zu können, oder aber um die dahinterliegende Scheibe in Milchglas zu präsentieren, die ihrerseits in kleinerem Format die Kante selbst verdeckt. Der verdeckende Charakter des Milchglases kann mitgenutzt werden, um Beleuchtungskonzepte umzusetzen. – Die Transparenz des Materials selbst, ob nun mineralisches Glas oder Acryl-bzw. Plexi®-Glas.

Zweitens: Das offene Bekenntnis für so etwas wie Arbeitsschutz – und natürlich auch für das Wohlbefinden der Belegschaft. Ruhig zeigen, dass man und wie man sich für eine ruhige Arbeitsumgebung und für das Wohlbefinden seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzt – und ruhig zeigen, wenn einem das, etwa in Glas und Stahl, auch ein paar Euro mehr wert ist. – Die Transparenz in der Konstruktion.

Drittens: Die Transparenz des Raumklanges. Denn ein klarer Raumklang ist nicht nur angenehm, sondern sorgt auch automatisch dafür, dass alle Beteiligten in einem Raum sich leiser verhalten: Leiser sprechen, weil man sich mit weniger Anstrengung sehr gut verständlich machen kann. Leiser laufen oder leiser mit dem Nachbarn tuscheln, weil man schon aus sich heraus die Gruppe und alle im Raum Beteiligten weniger stören möchte (hier geht es auch um Achtsamkeit). Aber am Ende nicht zu vergessen, für Musik- oder auch Videovorträge: Musik wird in einer bisher ungewohnten Klarheit getragen und verliert, auch weniger laut abgespielt, keine Details mehr. – Die Transparenz in der Akustik.

Das in der Fotografie am Dummy demontrierte System wird schlussendlich den Erfordernissen angepasst, so etwa in der Breite (im Dummy nur 60 cm, könnte bei derselben Höhe etwa in 80, 100 oder gar 120 cm Breite gewählt werden) – oder auch, je nach der Raumgröße und den einhergehenden akustischen Störungen, in der Höhe (im Dummy 40 cm, könnten in größeren oder höheren Räumen 50 oder 60 cm erforderlich sein, um die Raumkanten angemessen zu beruhigen). Der innenliegende Schild (im Dummy: 24 cm) würde in der Höhe auf 30 oder 36 cm Höhe angepasst.

einer der zahlreichen Versuche im Vorfeld: ReFlx-System, komplett schallhart mit Feinsteinzeugen

Der oben gezeigte Versuchsaufbau mit Reflektoren aus Feinsteinzeug hatte bereits klar gezeigt, dass und wie das System funktioniert. Der entsprechende Musterschutz umfasst die Ausführung in unterschiedlichen Materialien, so auch in Glas, mit Aufhängungen zum Beispiel aus per Laser passgenau geschnittenen Formteilen aus Stahlblech.

Der am Dummy gezeigte zweiteilige Aufbau der Träger hat den Vorteil, dass der innenliegende Reflektorschild erst eingelegt wird, wenn er nach vorn gegen Herausfallen gesichert ist. Nicht zuletzt dadurch werden für die Montage Arbeitsbedingungen geschaffen, die Unfallrisiken und Materialverluste minimieren. Der vordere Reflektor wiederum muss nur eingegelegt werden. Es müssen also keine riskanten und deshalb verhältnismäßig teuren Bohrungen vorgesehen werden.

Zwischenschritt: Einlegen des inneren Reflektors

Feinsteinzeug hatte ich für meine Versuche gewählt, weil es mit seinen spezifischen Gewichten der Schwere von Glas sehr nahe kommt und mir für weniger Geld mindestens vergleichbare Ergebnisse bieten konnte. Allerdings haben die sehr dünnen Platten aus Feinsteinzeug Eigenschwingung aufgenommen (die man, technisch betrachtet, leicht hemmen oder auch beseitigen kann). Bei der Verwendung von Verbundsicherheitsglas (VSG) und dann zudem für den vorderen Hauptreflektor in größerer Dicke (die Feinsteinzeuge im Versuchsaufbau waren nur 9 mm dünn) spielt die Eigenschwingung des Materials eine untergeordnete bis gar keine Rolle mehr: Die dauerelastischen Zwischenfolien im VSG wirken sich schwingungshemmend aus.

Selbstverständlich sind die im Versuchsaufbau von mir gewählten Feinsteinzeuge zu klein für „reale“ Raumanforderungen, mit Höhen der Reflektoren von nur 24 (vorn) bzw. 16 cm (innen). Für den Versuchsaufbau und den relativ kleinen Raumabschnitt jedoch waren die Ergebnisse auch so aussagekräftig. Als vorteilhaft wiederum erwies sich, dass es günstige Standardformate waren, die auch nicht zu schwer sind, damit ich mit sehr vereinfachten Trägern aus Holz arbeiten konnte. – Für „reale“ Anwendungen sind Feinsteinzeuge auch in 40 und 60 cm Höhe als serienmäßige Standardprodukte erhältlich. In Glas wiederum kann man sich ohnehin jedes erforderliche Maß fertigen lassen.

ReFlx-System gewährleistet beste Sprachverständlichkeit

In einer von der Stadt Waltrop getragenen Schule gibt es drei unterschiedliche Räume, die alle auf ihre Weise die hervorragende Sprachverständlichkeit unter Beweis stellen, die das neuartige ReFlx-System von Raumakustik Premium gewährleistet.

In einem Raum der zuvor keine akustische Berücksichtigung erfahren hatte und schlicht in der gewohnten Weise miserabel war im Hinblick auf Sprachverständlichkeit und den damit einhergehenden Stress, ist ausgestattet mit den so genannten C-Cases.

Raum 116 bietet Lehrkräften und der Schülerschaft nun eine herausragende Sprachverständlichkeit.

hier geht es zum Video

Das C-Case stellt sozusagen die 2. „Evolutionsstufe“ für das neue Konzept dar, Räume sowohl über die Raumkanten zu beruhigen, als auch durch die Schall reflektierende und in einem wohl ausgewogenen Winkel angestellten Frontabdeckungen Schall sinnvoll in den Raum zurückzuwerfen. Das unterstützt für musikalische Darbietungen oder Untermalungen (z. B. Videos als Lehrmaterial) die sehr klare Tonwiedergabe – bietet aber vor allem eine hohe und reine Sprachverständlichkeit, die man so bisher ohne Hinzuziehung elektroakustischer Unterstützungen nicht gekannt hat.

eine Weiterentwicklung mit besonderem Bonus: das ReFlx-System

Eine konsequente Weiterentwicklung stellt das ReFlx-System dar, das mit größeren Reflektorflächen und ganz ohne Resonanz auskommt. Denn vorbehaltlich künftiger, genauerer Untersuchungen deutet sich an, dass ein Raum von einer Größe eines Klassenraums, also beispielsweise runden 60 qm Fläche bei Raumhöhen zwischen 3,00 und 3,40 m, auf den Einfluss von Resonanz gut verzichten kann. Resonanz wird erst dann wieder relevant, wenn man mit deutlich (!) mehr Oberfläche und Resonanzvolumen einer Frequenzumwandlung ein Gewicht einräumt.

R 122, mit ReFlx-System, ist stärker entstört + bietet noch einmal verbesserte Sprachverständlichkeit.

Nicht nur: In diesem Preis-Leistungsverhältnis gibt es keine bessere Sprachverständlichkeit…

Video zu Raum 122 hier

… sondern tatsächlich überhaupt kann diese Klarheit für sprachliche Kommunikation andernfalls nur erreicht werden, falls additiv teure elektroakustische Anlagen einbezogen würden. Und auch die Klarheit für Musikwiedergaben oder Musikvorführungen ist einmalig und konnte in dieser Weise bisher nicht realisiert werden.

auch zur akustischen Wiederherstellung geeignet: ReFlx

Einbau des ReFlx-Systems – gerade wegen der vollfächig akustisch wirksamen Decke

Ein weiterer Raum ist mit dem ReFlx-System akustisch so wiederhergestellt worden. Zuvor auch dem Arbeitsschutz durch die Ausrüstung mit vollflächig bedämpfender Decke nur noch unzureichend entsprochen, herrscht hier jetzt eine außerordentliche Sprachverständlichkeit. Die höheren Frequenzen (= Konsonanten) wurden zu stark absorbiert, so dass trotz der an sich als angenehm empfundenen Arbeitsatmosphäre bisher permanent mit hoher Sprechanstrengung unterrichtet werden musste.

Demo-Video zu Raum 222 hier

Nicht minder profitiert man selbstverständlich auch schülerseitig durch die nun hohe Sprachverständlichkeit. Kaum ein Aspekt spielt in der Unterrichtung eine größere Rolle, wenn es um Chancengleichheit geht, als die gute Sprachverständlichkeit.

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Ein besonderer Vorteil des Systems ist, dass man bei Bedarf sogar mit komplett schallharten Materialien vorgehen kann – das heißt: etwaig auch in > Glas.

Wer Holz möchte, aber zurückhaltender: Oberfläche mit schadstofffreiem Dekorwachs weiß getrimmt.

Klassenraum: Noch mehr Sprachverständlichkeit

Jüngst fertig geworden: Ein Klassenraum mit meinem ReFlx-System. Es bietet noch klarere Sprachverständlichkeit als das C-Case.

In Klassenräumen und Besprechungsräumen von 50 bis 70 Quadratmetern macht dieses ReFlx-System mehr Sinn. In kleinen Klassenräumen (zum Beispiel für Klassenstärken von 12 bis 16 Schüler*innen) mit maximalen Raumtiefen um 6 Meter oder in entsprechenden Besprechungsräumen für die Wirtschaft oder den öffentlichen Raum macht das C-Case weiterhin Sinn.

eine bisher nicht gekannte Klarheit für Sprache / Musik / Video

Bitte sprechen Sie mich an, damit wir sinnvoll abwägen können, welches System für Sie das bessere oder sinnvollere ist.

Hier geht es zum Video (Youtube), mit dem Sie sich einen ersten Eindruck vom ReFlx-420/600/35°mx verschaffen können.

Ohne elektroakustische Unterstützung, also wie gewohnt in der freien Sprache für Lehrkräfte und Schüler herrscht in einem mit dem ReFlx-System ausgestatteten Klassenraum eine bisher unerreicht klare, saubere, deutliche Sprachverständlichkeit.

Das ReFlx-System ist in dieser Ausführung ausschließlich aus belastungsfreien Holzwerkstoffen hergestellt. Die Hängung erfolgt auf einer handelsüblichen Winkelstahlprofilleiste (verzinkt).

Durch die Raumakustik…

„Durch die Raumakustik muss ein Ruck gehen“ – so der Titel meines jüngsten Buches. Mit Kritik an einer DIN 18041 – die nicht neu ist, aber offenbar neu in dieser umfangreichen Form. Mit Kritik an den vorhandenen Modellen und Berechnungen zur Raumakustik, derweil bisherige Ansätze nicht zu dem führen, was uns eine DIN 18041 verspricht, nämlich zu guter Sprachverständlichkeit.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Vorgabe, der Arbeitsschutzregel „ASR A3.7“, die zwar Grunderwartungen an den Gesundheitsschutz in den Raum stellt, sich aber technisch letztlich nicht festlegt, scheint eine DIN 18041 technische Weiterentwicklungen nicht zu kennen – oder möchte diese nicht zulassen.

Wichtiger noch als konkret die Kritik am Regularium ist hingegen die Kritik an den physikalischen Grundlagen zur Raumakustik. Ich zeige Mängel auf, ich biete neue Perspektiven und gebe Richtungshinweise für einen neuen Blick auf Schall und auf die Raumakustik. Denn die bisherigen Betrachtungen und Modelle haben wesentliche Aspekte nicht berücksichtigt, so dass die gesamte mathematisch-theoretische Betrachtung zur Raumakustik seit den 1920er Jahren in eine falsche Richtung gelaufen ist. So hat sich ein sehr unvollständiges Bild ergeben, mit dem man offenbar stets gut rechnen kann – aber keine Raumakustik berechnen, die zu reinem Klang und guter Sprachverständlichkeit führt.

Mit dieser Publikation stelle ich auch mein Konzept vor, zeige vor allem aber neue Ansätze und Lösungswege für die Raumakustik auf.

Hier gibt es eine 20 Seiten umfassende Leseprobe. Das Inhaltsverzeichnis finden Sie dort ebenfalls und gesondert.

ISBN 978-3-347-37097-5 (Paperback) •• nehmen Sie Kontakt mit mir auf (Anruf oder eMail) oder bestellen Sie direkt im Buchshop von tredition. EUR 24,00

ISBN 978-3-347-37099-9 (eBook) •• tredition. EUR 16,00

Zuhause für sauberen Klang + gegen Lärm

In erster Linie kostengünstiges Bauen bringt in Innenräumen auch unangenehmen Lärm und schlechten Klang mit sich. Verschiedene innenarchitektonische Entwürfe sind oftmals außergewöhnlich und ästhetisch in höchstem Maße ansprechend – verschlimmern aber für die Räume die akustischen Probleme.

ReFlx – HolzRS: mit Front in Fichte-Dreischicht, komplett aus unbelasteten Holzwerkstoffen

Gegen schlechte Luft kann man lüften. Manche stellen auch Duftkerzen auf oder nutzen Verdunster, um sich mit Düften zu umgeben, die ihnen angenehm sind. Schlechte Raumakustik hingegen wird duldsam hingenommen – weil es bisher so unglaublich aufwändig war, etwas gegen schlechte akustische Verhältnisse in Räumen zu tun. Dabei ist es ganz einfach, etwas dagegen zu tun.

2 Zutaten für 1 gute Raumakustik

Man muss sich „nur“ in den Raumkanten in der richtigen Weise die Reflexion zunutze machen… und schon sind Lärm, Dumpfheit und ein muffiger, schlechter Raumklang von gestern. Sie sprechen ganz automatisch leiser miteinander, verstehen sich aber dennoch bestens – und sind auch nicht mehr geneigt, Ihre Musik so laut aufzudrehen, weil Sie plötzlich Klänge zu hören bekommen, die Ihnen bisher in dieser Klarheit nur bekannt waren, wenn Sie Kopfhörer genutzt haben. Und das selbst dann, wenn Sie Ihre Musik laut aufgedreht hatten.

in diesem Raumbeispiel: ReFlx als Doppelreflektor in Buchen-Leimbinder, unbehandelt

Ob das nun das Mahlwerk Ihrer Kaffeemaschine ist, die künftig nicht mehr lärmt, sondern lediglich kurz laut ist. Ob es die Kinder sind, die aufgeregt und laut von der Schule erzählen, Ihnen aber bisher alle Geduld und Nervenkraft abgerungen hatten – wegen des Lärms. Ob es Musik ist, die Sie bisher nur in starren Zeitkorridoren genießen konnten, weil – die Musik in allen Tonlagen und allen Instrumenten zu genießen – Sie bisher laute Musik gebraucht hatten. – Bisher hatte man etwa dem wahren Musikliebhaber stets empfohlen, Bassfallen aufzustellen und anschließend die Musik laut aufzudrehen, damit die Bässe noch tragen.

für sauberen Klang in Innenräumen: das ReFlx – System

Fortan trägt der Raum die Bässe – und die Höhen zugleich. Weil Sie fortan die Bässe nicht mehr ersticken, um das bloße Lärmen in den Raumkanten bewältigt zu bekommen. Sondern die Raumkanten rein halten UND die Raumkante nutzen, um sich so etwas wie Erstreflexion im guten, im positiven Sinne zu erschließen. Und weil Sie fortan die Höhen nicht mehr zugleich mit den Bässen ersticken.

Hören Sie, wie sich in dem folgenden Video an, wie sich in einem gewöhnlichen Raum die Raumkanten friedlich zurückziehen und Ihnen die Freundschaft erklären. Und dabei ist das Konzept hier noch nicht konsequent bis zuende ausgeführt. Ich zeige hiermit vorläufig nur die klare Laufrichtung für gute Raumakustik im Wohnumfeld auf, weil eine Dachschräge selbstverständlich noch einmal in besonderer Weise Schall in einen Raum zurückwirft.

missverstanden + unterbewertet: das In-die-Hände-Klatschen

Ganz nebenbei gewinnen Sie durch solche Kantenreflektoren eine außergewöhnliche Wohnung geboten, mit der Sie gut und gern im Kreise Ihrer Freunde, Ihrer Familie, Ihrer Nachbarschaft zum Trendsetter werden:

Verdeckte Kante ist die neue KLARE KANTE

Denn auch ästhetisch ist es ansprechend und strahlt eine wohnliche Wärme aus, wenn Sie mit Holzoberflächen, die Ihrem Einrichtungsstil angepasst sind, für erstklassige Raumakustik in Ihren Räumen sorgen.

Verdeckte Kante ist die neue KLARE KANTE

Klare Kante – das ist das neue Konzept für Innenarchitketur und Raumgestaltung. Klare Kante durch verdeckte Kante. Denn Raumkanten zu verdecken mit Produkten von Raumakustik Premium bedeuetet eine klare Raumakustik – und ist zugleich die neue Ästhetik.

Dabei KANN die „verdeckte Kante“ bedeuten, mit Reflektoren in Feinsteinzeug zu arbeiten. Aber hier zeige ich, wie „klare Kante“ auch ganz wörtlich umgesetzt werden kann: mit klarem Glas für klaren Raumklang.

Mit dem neuen akustischen Konzept von Raumakustik Premium lässt sich Lärm in allen Räumlichkeiten bewältigen. Gleichzeitig kommt aber die Ästhetik nicht zu kurz: Die nicht bündig bis in die Raumkanten hineinreichenden Reflektorschilde lassen sich spielend an die Raumumgebung anpassen bzw. mit ihnen können bewusst eigenständige Akzente gesetzt werden. Schlussendlich lassen sich spannende indirekte Beleuchtungskonzepte interieren und leuchten Räumlichkeiten zurückhaltend aus.

Treppenflur vor und nach der Sanierung: ReFlx mit Reflektoren aus Feinsteinzeug feuerbeständig; zusätzlich mit Lichtleisten ausgerüstet.

Was bislang noch selbstverständlich zu jedem Raum gehört, nämlich dass man die Raumkanten sieht, ist gleichsam „Schnee von gestern“. Durch die schräg gestellten Reflektorflächen der Produkte von Raumakustik Premium lassen sich auch ganz neue ästethische Konzepte für die unterschiedlichsten Räume und Raumnutzungen eröffnen. Zugleich aber ist „Lärm“ in jeglichen Räumen ebenso Vergangenheit:

Laut bleibt auch laut. So zum Beispiel eine Horde schreiender und quiekender Grundschulkinder, die die Treppe ausgelassen zur Pause hinunter stürmen. Unerträglich lärmend aber sind dieselben Kinder fortan nicht mehr, weil der Treppenflur selbst die Kinderstimmen nicht mehr verstärkt – trotz einer Halligkeit, die noch immer im Treppenhaus vorhanden ist.

Gleichsam „in einem Abwasch“ kann die Innenarchitektur hier Impulse und innovative Gestaltungsmöglichkeiten aufgreiffen, die bisher tabu schienen – nun aber den Gestalter unter Mitbewerbern hervorstechen lässt.

ReFlx – HolzRS in einem kombinierten Aufenthalts- und Besprechungsraum in einem alten, durch Sanierung zum Bürokomplex umgestalteten Industriegebäude

Mit zurückhaltender Ästethik verdecken die Produkte von Raumakustik Premium die Raumkanten, entziehen dem Raum die Möglichkeit, Lärm aufzubauen, und kommen je nach Vorlieben oder Erfordernissen als Kontrapunkt oder ganz unauffällig daher. „Lärm“ ist hierbei nicht gleichzusetzen mit Nachhall, der dem Raum in angenehmer Weise erhalten bleibt und eine unterbewusst deutlich entspannende Raumgröße repräsentiert (oder manchmal, in kleineren Räumen, auch nur suggeriert).

Die Sprachverständlichkeit (Unterhaltungen, Vorträge…) und die Klarheit des Raumklanges (Musikvorträge, musikalische Untermalungen in Videovorträgen…) werden optimal unterstützt und bieten ein bisher vollkommen unbekannte Erlebnisse. Diese neue Raumakustik befreit von Stress und lässt Teilnehmer von Besprechungen, Vorträgen oder Lehrveranstaltungen mit deutlicher Entspannung auch effektiver mit den unterschiedlichsten Projekten und Erwartungen vorankommen.

KiTa gleich Lärm – eine unvollständige Gleichung

Weshalb das eine unvollständige Gleich ist, dazu möchte ich später kommen.

Denn eines steht meistens im Vordergrund: Die enorme Belastung von Erzieherinnen und Erziehern in Kindergärten, Kindertagesstätten, Kindertageseinrichtungen… Und eines fällt immer wieder auf: Auch NACH akustischen Maßnahmen ist das Problem des bloßen Lärms nicht wirklich bewältigt. Und das, obgleich man – das wird immer wieder beklagt – nach anders gearteten Bedämpfungsmaßnahmen immerhin ein wenig Entlastung empfindet.

hier das C-Case, eine dem ReFlx-HolzRS ähnliche Ausführung, in einem Realschul-Klassenraum

Kinder sind oft laut, wenn sie engagiert miteinander umgehen, oder wenn sie begeistert vom Wochenende erzählen, wenn sie in heller Aufregung ein Ereignis erwarten… Oder Kinder werden einfach laut, weil sie viele in einem Raum sind – und ein jedes Kind für sich darum ringt, Gehör und Beachtung zu erlangen. LÄRM hingegen entsteht durch den RAUM, nicht durch die Kinder! Der Raum selbst bietet die Ursache für LÄRM. LÄRM ist etwas, das zum Beispiel durch eine akustisch wirksame Decke abgeschwächt werden kann. Jedoch: LÄRM entsteht vorrangig und in erster Linie in den Raumkanten – und erst in zweiter Linie durch die Vielzahl lauter Schallquellen.

Lärm muss in den Raumkanten neutralisiert werden

Das bisher beliebteste Mittel, um den LÄRM in KiTas in den Griff zu bekommen, ist Absorption. Die aber führt auch dazu, dass es um die Sprachverständlichkeit in Betreuungsräumen weiterhin schlecht bestellt ist – vor ebenso wie immer noch nach aufwändigen und teuren akustischen Maßnahmen. Alle bisherigen Maßnahmen schlucken in erster Linie die mittleren und höheren Frequenzen. – Gut so, denkt man spontan, sind doch Kinder nicht in den tieferen Frequenzen laut, sondern überwiegend in den höheren!

Gerade in KiTas: Spracherwerb bedarf optimaler Sprachverständlichkeit !

Nun ist es jedoch auch kein Geheimnis, wie wichtig für Kinder diese vorschulische Lebensphase im Alter von 3 bis 6 Jahren ist, wenn es um den Spracherwerb geht. Der uneingeschränkte Spracherwerb wiederum bedarf einer möglichst sehr guten Sprachverständlichkeit.

Eine optimale Sprachverständlichkeit lässt sich erreichen, indem man sowohl den Lärm in geschlossenen Räumen über die Raumkanten auflöst, als auch die mittleren und höheren Frequenzen durch Reflexion noch einmal unterstützt.

ReFlx–HolzRS – eine einfach zu montierende Einheit, die in Reihe in die Raumkanten gehängt wird – schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe

Aus reinen und unbelasteten Holzwerkstoffen hergestellt, bietet ReFlx – HolzRS eine sehr simple Montage, die für eine robuste und stabile Fixierung sorgt und viele Zwecke gleich in einem Zuge abdeckt: • Sie bewältigen den lärmenden Raumkanteneffekt komplett • Sie steigern die Sprachverständlichkeit erheblich • auch in kleineren Räumen kommt nicht das unterschwellige Gefühl von Enge und Bedrückung auf • Sie bringen ein ungewöhnliches und zugleich doch extrem zurückhaltendes Gestaltungselement in einen Raum ein • Sie geben weniger Geld aus für mehr Effektivität + mehr Gesundheitsschutz.

Ganz simpel + hoch effektiv: das ReFlx-System

Mit dem ReFlx-System verfolge ich ein noch einfacheres Prinzip, als mit dem C-Case. Denn ich verzichte auf die Resonanz. Wiederum verbirgt der Reflektor die nun dahinter deutlich ausgeprägtere Absorbermasse: ‚STEICO base‘, das sind unbelastete Dämmplatten aus reiner Holzfaser. – Hinzu kommt hier nun gegenüber dem C-Case eine deutlich vereinfachte Wandmontage.

Kümmern Sie Sich nicht um die DIN 18041…

… sondern kümmern Sie sich darum, Ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern den bestmöglichen Gesundheitsschutz zu bieten: Befreiung von Lärm PLUS bestmögliche Arbeitsumgebung durch maximale Sprachverständlichkeit.

… oder kümmern Sie sich darum, Kindern in KiTas, in Grundschulen oder in weiterführenden Schulen die bestmögliche Lernumgebung zu bieten. Nicht die Nachhallzeit, die für einen Raum gemessen werden kann, entscheidet über die Sprachverständlichkeit in einem Raum – sondern vor allem das, was Sie mit den Raumkanten machen!

ReFlx-420|600|35°mx

Auch die Wiederherstellung von akustisch zu stark bedämpften Räumen gelingt auf diese Weise kostengünstig und mit geringem Montageaufwand – fast – im laufenden Betrieb.

… oder: Bieten Sie in Ihrem Unternehmen Ihren MitarbeiterInnen die beste Sprachverständlichkeit in Besprechungsräumen – für eine entspannte Konzentration auf Inhalte, auf konstruktiven Austausch in Diskussionen, beste Klarheit von Sprache und musikalischer Untermalung bei Videopräsentationen und Vorträgen.

(Erläuterung hier)

Mit dem ReFlx-System wird der akustische Kanteneffekt aufgehoben. Dieser Kanteneffekt ist der eigentliche Störfaktor, der die Sprachverständlichkeit in Räumen bereits auf kurze Distanz zum Sprecher so sehr stört, dass auch Menschen mit jungen und gesunden Ohren Probleme haben, sich auf ein Gespräch oder einen Vortrag zu konzentrieren. Zugleich unterstützt ReFlx durch Reflexion der mitteleren und höheren Frequenzen die Sprachverständlichkeit in erheblichem Maße.

Lärm in den Raumkanten aufheben + Sprachverständlichkeit unterstützen

Auch dieses System erforfert keine baulichen Maßnahmen. Und: Im Falle von Umnutzungen eines Raumes, von Sanierungen oder kompletten Umzügen können Sie die Elemente unbeschadet demontieren und in neuen Räumlichkeiten genauso wieder nutzen.

Lesen Sie auch: Verdeckte Kante ist die neue klare Kante

Nachhaltig, langlebig, dauerhaft: Anders als viele der bekannten akustischen Maßnahmen endet hiermit Ihre Investition für ein stressfreies Umfeld und eine gute Sprachverständlichkeit niemals im Schuttcontainer! – Im Jahre 2121 mag man den Elementen ein gewisses Alter ansehen, jedoch deren Wirksamkeit wird dieselbe sein wie 100 Jahre zuvor.

Wertbeständigkeit: ReFlx in Holzwerkstoffen kann immer wieder verwendet werden.

Nutzungsänderungen einzelner Räume oder komplette Umzüge stellen kein Problem dar: Das gesamte System kann in anderen Räumen unbeeinträchtigt wieder verwendet werden.

Luftreinheit: unbelastete + unbehandelte Holzwerkstoffe

60 cm breite Elemente ermöglichen durch das recht kleine Raster eine optimale Anpassung an jeden Raum

Die geschlossene Hängung, Element an Element, ist ästhetisch ansprechend; die Elemente werden außerdem miteinander verbunden, so dass innerhalb einer Reihenhängung zusätzliche Stabilität und Sicherheit herrscht

Installation auch in senkrechten Raumkanten möglich

Keine baulichen Maßnahmen erforderlich • schnelle und sehr einfache Wandmontage im Selbstbau oder durch professionelle Dienstleister.

Winkelprofilleiste (handelsübliche Standard-Systemleiste) für einfache Wandmontage trägt ReFlx

ReFlx-System mit einem sehr günstigen Preis-Leistungsverhältnis: Ich bitte freundlichst um Verständnis, dass ich hier noch keinen festen Preis setze. Durch die allgemeine Rohstoff- und Warenverknappung sind auch für mich die Preise deutlich gestiegen – und variabel. Zum Beispiel um mithin mehr als das 2,5-fache gestiegene Preise für Holz schlagen sich auch bei meinen Herstellern zu Buche, die ich selbstverständlich durchgereicht bekomme.

Ich arbeite mit Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, die die recht einfache Grundkonstruktion meines ReFlx-Systems in Holz in hervorragender Qualität umsetzen.

Bitte fragen Sie wegen Preisen bei mir an. Eines ist gewiss: So viel reinen Raumklang und gute Sprachverständlichkeit gibt es nirgends anders zu diesen Preisen.