Lärm in Klassenräumen – Alltag in Schulen

In Klassenräumen ist der Bedarf einer guten Raumakustik am augenfälligsten. Denn noch ist Lärm der Alltag in Schulen. Kinder lärmen nicht nur in den Pausen, auf dem Schulhof. Sondern Kinder lärmen auch in Klassenräumen. Aber Kindern kann man daraus keinen Vorwurf machen!

Die Klassenräume selbst sind laut!

Kinder sind wissbegierig – und lernwillig. Sie stellen sich motiviert den Umgebungsbedingungen – und passen sich an. Das gilt aber auch für Klassenräume, auf die Kinder von sich aus und konstruktiv reagieren. Und LÄRM lieben auch Kinder nicht – sie machen nur manchmal gerne Krach. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ist etwa Sie Sprachverständlichkeit in einem Raum schlecht, so versuchen Kinder, sich durch mehr Lautstärke verständlich zu machen. Wenn wiederum die Grundlautstärke in einem Klassenraum hoch ist, dann stören sie auch gern und unbedarft lauter, als es allen in einer Klasse gut tut. Es fällt ja nicht so auf… Oder es ist gerade einfach wichtiger, sich für nachmittags zu verabreden, statt dem Unterricht zu folgen… Was nicht gut hilft, sind Bedämpfungen von Räumen nach Vorgaben der DIN 18041. Denn dann werden Decken bedämpft. Oder es wird – wenn Hörgerät tragende Personen inkludiert werden sollen – über Rückwand und Teppiche noch stärker bedämpft. In dem einen Fall wird die Sprachverständlichkeit reduziert. In dem anderen Fall ist die Sprachverständlichkeit so tief im Keller, dass Lehrkräfte permanent lauter sprechen… und auch die Fragen oder Antworten von Schülerseite schlechter verstehen können.

Kindern eine Motivation bieten, umsichtig zu sein

Weshalb hilft das Bedämpfen der Decke nicht wirklich? Denn zunächst ist ein solcher Raum doch angenehm beruhigt!?

Hier nun in kurzen Worten: Zum einen, je stärker man einen Raum über absorbierende Flächen bedämpft, desto mehr der mittleren und hohen Frequenzen gehen verloren. Zum anderen – und zudem: Je stärker man Raumdecken bedämpft, desto stärker wird den mittleren und höheren Frequenzen die förderliche Unterstützung entzogen. Das heißt: Die Reflexion mittlerer und höherer Frequenzen an der Raumdecke wird zum Direktschall addiert – und auf diesem Wege verstärkt… was die Hörbarkeit von Konsonanten unterstützt.

Was hilft? Um GUTE Sprachverständlichkeit zu erzielen?

Erst bei Bedämpfung der Decke UND der Wände kann auch der akustische Effekt in Raumkanten ausgeschaltet werden. Dann aber ist ein Raum schon praktisch schalltot.

Besser belässt man also die Decke schallhart, um die Reflexion mittlerer und höherer Frequenzen zu begünstigen.

Und nun kann man zusätzlich mit den C-Cases eine günstige Reflexion aus den Raumkanten heraus nutzen – zugleich aber mit den C-Cases den ungünstigen akustischen Effekt der Raumkanten ausschalten. Denn:

WAS man unbedingt in den Griff bekommen muss, sind die Raumkanten. DORT entsteht der schlimmste Lärm. Und besonders in den Raumecken – also dort, wo drei Raumkanten aufeinandertreffen (!) – wird es am lautesten in einem Raum.

Informieren Sie sich über das C-Casein Klassenräumen: C-Case CM und CMB.