KiTa gleich Lärm – eine unvollständige Gleichung

Weshalb das eine unvollständige Gleich ist, dazu möchte ich später kommen.

Denn eines steht meistens im Vordergrund: Die enorme Belastung von Erzieherinnen und Erziehern in Kindergärten, Kindertagesstätten, Kindertageseinrichtungen… Und eines fällt immer wieder auf: Auch NACH akustischen Maßnahmen ist das Problem des bloßen Lärms nicht wirklich bewältigt. Und das, obgleich man – das wird immer wieder beklagt – nach anders gearteten Bedämpfungsmaßnahmen immerhin ein wenig Entlastung empfindet.

hier das C-Case, eine dem ReFlx-HolzRS ähnliche Ausführung, in einem Realschul-Klassenraum

Kinder sind oft laut, wenn sie engagiert miteinander umgehen, oder wenn sie begeistert vom Wochenende erzählen, wenn sie in heller Aufregung ein Ereignis erwarten… Oder Kinder werden einfach laut, weil sie viele in einem Raum sind – und ein jedes Kind für sich darum ringt, Gehör und Beachtung zu erlangen. LÄRM hingegen entsteht durch den RAUM, nicht durch die Kinder! Der Raum selbst bietet die Ursache für LÄRM. LÄRM ist etwas, das zum Beispiel durch eine akustisch wirksame Decke abgeschwächt werden kann. Jedoch: LÄRM entsteht vorrangig und in erster Linie in den Raumkanten – und erst in zweiter Linie durch die Vielzahl lauter Schallquellen.

Lärm muss in den Raumkanten neutralisiert werden

Das bisher beliebteste Mittel, um den LÄRM in KiTas in den Griff zu bekommen, ist Absorption. Die aber führt auch dazu, dass es um die Sprachverständlichkeit in Betreuungsräumen weiterhin schlecht bestellt ist – vor ebenso wie immer noch nach aufwändigen und teuren akustischen Maßnahmen. Alle bisherigen Maßnahmen schlucken in erster Linie die mittleren und höheren Frequenzen. – Gut so, denkt man spontan, sind doch Kinder nicht in den tieferen Frequenzen laut, sondern überwiegend in den höheren!

Gerade in KiTas: Spracherwerb bedarf optimaler Sprachverständlichkeit !

Nun ist es jedoch auch kein Geheimnis, wie wichtig für Kinder diese vorschulische Lebensphase im Alter von 3 bis 6 Jahren ist, wenn es um den Spracherwerb geht. Der uneingeschränkte Spracherwerb wiederum bedarf einer möglichst sehr guten Sprachverständlichkeit.

Eine optimale Sprachverständlichkeit lässt sich erreichen, indem man sowohl den Lärm in geschlossenen Räumen über die Raumkanten auflöst, als auch die mittleren und höheren Frequenzen durch Reflexion noch einmal unterstützt.

ReFlx–HolzRS – eine einfach zu montierende Einheit, die in Reihe in die Raumkanten gehängt wird – schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe

Aus reinen und unbelasteten Holzwerkstoffen hergestellt, bietet ReFlx – HolzRS eine sehr simple Montage, die für eine robuste und stabile Fixierung sorgt und viele Zwecke gleich in einem Zuge abdeckt: • Sie bewältigen den lärmenden Raumkanteneffekt komplett • Sie steigern die Sprachverständlichkeit erheblich • auch in kleineren Räumen kommt nicht das unterschwellige Gefühl von Enge und Bedrückung auf • Sie bringen ein ungewöhnliches und zugleich doch extrem zurückhaltendes Gestaltungselement in einen Raum ein • Sie geben weniger Geld aus für mehr Effektivität + mehr Gesundheitsschutz.

Besondere Situation: KiTa und Grundschule

In Kindertagesstätten und in Grundschulen muss man einerseits von einem höheren Grundpegel an Geräuschen und auch Lärm ausgehen. Andererseits ist es keineswegs so, dass die kleineren Kinder gern und aus sich heraus „lärmen“. – Natürlich machen Kinder das, aus einer ausgelassenen Lebensfreude heraus. Und natürlich ist es richtig, sie dabei nicht (zu sehr) zu bremsen. Andererseits beginnt man auch bereits in der KiTa, eine Selbstachtsamkeit zu vermitteln und ein Verständnis von Rücksichtnahme aufzubauen: Welchen Einfluss hat mein eigenes Verhalten auf die Umwelt? – Achtsamkeit zu gewinnen, ist vor allem eine Frage der Vermittlung.

ReFlx–HolzRS – effektive Lärmbekämpfung PLUS maximale Sprachverständlichkeit

Kinder möchten nicht zwangsläufig lärmen. Auch wenn es ihnen oft ein Bedürfnis und eine unüberlegte Reaktion ist, Freude oder Schrecken laut zu äußern. – Ebenso möchten Kinder auch nicht gern von Lärm umgeben sein.

Kinder möchten selbst verstanden werden, wenn sie etwas mitteilen wollen. – Und Kinder möchten andere verstehen, wenn andere ihnen etwas sagen. Das heißt, sie wollen andere Kinder verstehen – und sie wollen auch oder besonders gut verstehen, was ihre Vorbilder ihnen zu sagen haben: die Erzieherinnen und Erzieher.

Gute Sprachverständlichkeit ermöglicht leiseres Sprechen

Herrscht in einem Raum eine gute Sprachverständlichkeit, so teilen Kinder sich auch leiser mit. Neben dem plötzlichen Einfall, der überspringenden Freude – oder auch einmal Wut – neben schlicht der Spontanität neigen Kinder aus sich heraus nicht dazu, permanent laut zu sein. Selbst Kinder, die praktisch permanent laut sind, weil sie in ihrer Grundkonstitution unter einer mangelnden Aufmerksamkeit leiden, genießen es, wenn ihnen Aufmerksamkeit zuteil wird, ohne dass sie diese zuvor laut eingefordert haben.

Gerade in der KiTa: Gute Sprachverständlichkeit fördert Spracherwerb

All das scheint in einem Widerspruch zu stehen zum Alltag in Kindertagesstätten. Kitas sind laut. Kinder in Kitas sind laut. Und für Erzieherinnen und Erzieher bedeutet KiTa, Lärm schlicht aushalten zu müssen. So die landläufige Meinung über Kindertagesstätten und über den Alltag eines Berufes, der im Grunde ein Schlüsselberuf in unserer Gesellschaft ist.

Räume ohne Lärm + gute Sprachverständlichkeit widersprechen sich nicht

Mit dem ReFlx–HolzRS lässt sich auf einfache Weise die wesentlichste Quelle von Lärm in Räumen ausschalten, indem der Schall in den Raumkanten gebrochen wird. Lärm nämlich machen nicht die Kinder, sondern über die Raumkanten gibt der Raum Lärm zurück. Auf diesen Lärm reagieren Kinder mit entsprechend mehr Lautstärke, um sich verständlich zu machen oder um auf sich aufmerksam zu machen. – Der Raum selbst schafft eine aufsteigende Lärmspirale.

Zugleich unterstützt ReFlx–HolzRS die Sprachverständlichkeit maximal.

Verschaffen Sie sich hier einen Eindruck davon, wie das funktionieren kann: Mit ähnlicher Vorgehensweise und einem ähnlichen Produkt im Klassenraum einer weiterführenden Schule.