Schall + Raum

Kategorien
Uncategorized

take part in innovation

Mit dem ReFlx-System biete ich nicht nur eine Möglichkeit, auf eine völlig neuartige Weise für klaren Raumklang zu sorgen. Sondern hiermit rückt auch die Raumkante in den Mittelpunkt der akustischen Theorie.

Es ist längst überfällig, dass Raumakustik in einer neuen Weise betrachtet und entsprechend gleichsam noch einmal ganz neu erforscht wird. Denn derweil man offenbar recht alltagstaugliche Herangehensweisen mittels Raumvolumen allgemein und Absorption zur Steuerung der Raumantwort gefunden hat, ist die Raumkante zu keiner Zeit in der angemessenen und notwendigen Weise betrachtet, schon gar nicht explizit als Störzone erforscht worden.

be a part of innovation

Die Raumkante war als Störzone auch schon früher erkannt worden. Erforscht worden jedoch ist sie bisher nie in der nötigen Weise. Hier sind nun öffentlich wie auch privat getragene forschende Einrichtungen gefragt, sich von etablierten Denkmustern und eingeführten Methoden zu lösen, um unvoreingenommen die Raumakustik noch einmal neu aufzurollen.

Man hat es bisher versäumt, Methoden für die Erfassung und mathematsiche Wege für die Analyse und Planung der Raumakustik zu erschließen, die es ermöglichen, das besondere Störpotenzial der Raumkanten zu betrachten, aber auch das konstruktive Potenzial der Raumkante zu erschließen. – Dazu muss die Raumkante aus dem Gesamtschall-Ereignis des Nachhalls herausgelöst werden.

Innovation nach 100 Jahren Raumakustik

Die heute als so genannte „Sabine’sche Formel“ verwendete Berechnung sieht Raumklang als ein Verhältnis an zwischen dem absoluten Volumen des Raumes und der wirksamen Absorption der darin befindlichen Oberflächen.

Wallace C. Sabine: Collected Papers on Acoustics, 1922 – published by Forgotten Books, 2012; Seite 39

Ich nenne diese Formel die „so genannte Sabine’sche Formel“, weil sie nicht mit Sabine’s Publikation übereinstimmt, wohl aber dessen Grundgedanken folgt. Und ich nenne sie „so genannt“, weil man Sabine nicht gerecht wird, wenn man seine Beobachtungen und Forschungen auf diese Formel reduziert.

Versuche, die Raumkante als „äquivalente Absorptionsfläche“ auszudrücken, müssen zwangsläufig fehl gehen, weil sie dann zwar in vorhandene Formeln eingebunden werden könnten – die aber in sich ungeeignet sind, Raum angemessen zu beschreiben:

Raum ist kein Gesamtvolumen, das keine (Innen-) Kanten hat. Sondern Raum ist ein Volumen, das seinerseits vom nicht streng eingegrenzten Kantenvolumen beeinflusst, in kleinen Räumen sogar dominiert wird.

Raum muss man sinnvoll von der Kante aus verstehen.

Kategorien
Uncategorized

Verdeckte Kante ist die neue KLARE KANTE

Klare Kante – das ist das neue Konzept für Innenarchitketur und Raumgestaltung. Klare Kante durch verdeckte Kante. Denn Raumkanten zu verdecken mit Produkten von Raumakustik Premium bedeuetet eine klare Raumakustik – und ist zugleich die neue Ästhetik.

Mit dem neuen akustischen Konzept von Raumakustik Premium lässt sich Lärm in allen Räumlichkeiten bewältigen. Gleichzeitig kommt aber die Ästhetik nicht zu kurz: Die nicht bündig bis in die Raumkanten hineinreichenden Reflektorschilde lassen sich spielend an die Raumumgebung anpassen bzw. mit ihnen können bewusst eigenständige Akzente gesetzt werden. Schlussendlich lassen sich spannende indirekte Beleuchtungskonzepte interieren und leuchten Räumlichkeiten zurückhaltend aus.

Was bislang noch selbstverständlich zu jedem Raum gehört, nämlich dass man die Raumkanten sieht, ist gar nicht so „selbstverständlich“: Durch die schräg gestellten Reflektorflächen des ReFlx-Systems von Raumakustik Premium lassen sich auch ganz neue ästethische Konzepte für die unterschiedlichsten Räume und Raumnutzungen eröffnen. Zugleich aber ist „Lärm“ in jeglichen Räumen „Schnee von gestern“:

Laut bleibt laut. So etwa eine Horde schreiender und quiekender Grundschulkinder, die die Treppe ausgelassen zur Pause hinunter stürmen. Unerträglich lärmend aber sind dieselben Kinder fortan nicht mehr. Weil der Treppenflur selbst, weil die Raumkanten die Kinderstimmen nicht mehr verstärken – trotz einer Halligkeit, die noch immer dem Treppenhaus großzügige Weite verleihen.

Gleichsam „in einem Abwasch“ kann die Innenarchitektur hier Impulse und innovative Gestaltungsmöglichkeiten aufgreifen, die bisher tabu schienen – nun aber den Gestalter unter den Mitbewerbern hervorstechen lässt.